eTools: Neue Medien für Lehrende

"Alte Medien" im Seminar sind weitgehend bekannt. Nach der Schultafel mit Kreide hat sich das Whiteboard mit den obligatorischen Board-Markern durchgesetzt. Auch der Overhead-Projektor (OHP) mit den dazu gehörenden Folien im DIN A4-Format oder von der Rolle ist in Gebrauch.

Eher seltener im EDV-Unterricht gibt es FlipCharts und Pinnwände. Moderationskarten und die Metaplan-Methode sind eher Elemente z.B. spezieller Kommunikations- und Verhaltenstrainings.

"Neue Medien" sind mehr als der Internet-Zugang oder das eigene Intranet einer Firma. Auch gehören zu ihnen mehr Medien, als die berühmt-berüchtigte PowerPoint-Präsentation über den Beamer.

Nachfolgend ist hier eine Link-Sammlung von Techniken und Technologien zu finden, die ich als eTools bezeichne. Diese eTools haben Vorzüge gegenüber den etablierten Medien, die nicht zu unterschätzen sind.

Herkömmliche Seminare, die stark im Bereich Wissens- und Informationsvermittlung angeboten werden, sind mit dem Problem konfrontiert, dass die TrainerIn oder KursleiterIn neben einem Skript als Seminarunterlage viel Schriftliches in der Schulung produziert. Die TeilnehmerInnen sind daher im Lernprozess sehr intensiv gefordert: nicht nur damit, den neuen "Stoff" zu verstehen, nachzuvollziehen und zu üben, sondern auch damit, die für sie relevanten Informationen "abzuschreiben". Diese doppelte Konzentration führt dazu, dass die intensive Aufmerksamkeit nicht über lange Zeit gehalten werden kann.

Eine mögliche Entlastung bieten die eTools. Sie verfügen über die Möglichkeit, dass im Seminargeschehen entstehende "Lernprodukt" zu dokumentieren und zu archivieren. Die entstandenen Lernergebnisse können direkt in digitaler Form weitergegeben werden, sei es per eMail, in Form eines Fotoprotokolls oder auch nur als Ausdruck.

Die Bezeichnungen dieser Geräte sind dabei nicht immer eindeutig: diese heissen manchmal Interactive Whiteboard, manchmal Copyboard.

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